Wissenschaftler im Dienste von Big Blue melden einen Durchbruch bei der Entwicklung von Hochgeschwindigkeitshalbleitern. Im Labor brachte es der Chip bereits auf 100 GHz - und das sei erst der Anfang.
Gemessen an heutigen 32nm-Prozessoren ist das Exemplar der IBM-Forscher noch riesig, denn es handelt sich lediglich um 240nm-Strukturen. Der wesentliche Unterschied liegt im eingesetzten Material: Statt Silizium werden für die Hightech-Halbleiter Karbon-Atome genutzt, die in einer atomdünnen Schicht wachsen.
Mehr über die zugrundeliegende Physik verrät ein Grundlagenartikel im Science-Magazin (PDF-Dokument). Der Geschwindigkeitsvorteil liegt offenbar darin, dass Elektronen unheimlich schnell durch dieses Material flitzen. Das wusste man schon früher, doch erstmals gelang es den Wissenschaftlern, diesen Effekt auch im Rahmen eines Schaltungsrasters zu nutzen.

100 GHz | Forschung | Halbleiter | Hightech | IBM | Technologie
|
| |||||||
|
|